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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article



einige Indizes in Asien schauen schon seit einigen Wochen gut bis sehr gut aus. Am besten gefällt mir derzeit der Hang Seng Index aus Hongkong. Wie Sie am folgenden Chart erkennen können, liebäugelt dieser langsam aber sicher mit der Abwärtstrendlinie, die momentan bei 17.180 Punkten verläuft. Bis dahin sind es noch ein paar Prozentpunkte, aber die Hausnummer 17.000 können wir uns durchaus für den Hang Seng Index vormerken. Die sollten es nämlich schon werden, im Rahmen einer technischen Reaktion. Von Trendwende will ich erst einmal nicht reden. Auch meine beiden Trendindikatoren in rot und blau drehen und zeigen, dass der Trend – mit diesem Instrument gemessen – bereits nach oben zeigt. Wenn Sie die Signale der Linie zurückverfolgen werden Sie sehen, dass immer dann, wenn diese Linie sich gekreuzt haben, der Trend tatsächlich gedreht hat. Interessant: Relativchart des Hang Seng Interessant ist aber noch ein ganz anderer Chart. Ich spreche von dem Relativchart des Hang Seng Index im Vergleich zum Welt-Leitindex, dem S&P 500. Diesen Chart sehen Sie unten im Bild, in blau. Ein Relativchart ist nichts anderes, als der Quotient der beiden Indizes. Wenn die blaue Linie steigt, dass ist es für Sie als Investor sinnvoller Ihr Geld im Hang Seng Index zu investieren als in den USA im S&P 500. Der Grund ist ganz einfach: Steigen die Weltindizes wie der S&P 500, dann steigt der Hang Seng auch, allerdings stärker als der S&P 500. Fällt die Linie, macht es mehr Sinn sein Geld in den USA anzulegen oder desinvestiert zu sein. In diesem Fall würde Hongkong stärker verlieren oder einfach nur weniger gewinnen als der Index aus Amerika.
bis zum Jahreswechsel vergehen noch ein paar Tage, doch das Jahr 2008 hat seinen Stempel als „Annus horribilis“ bereits aufgedrückt bekommen. Wenn Sie die verschiedenen Jahreschroniken lesen, die schon erschienen sind, dann fällt Ihnen sicher immer wieder das Wort „Krise“ ins Auge. Mittlerweile ist es schick geworden, nur noch von der Krise zu reden. Richtig ist, die derzeitigen Erschütterungen auf Märkten weltweit hat es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben, dennoch bin ich immer noch der Meinung: Hier wird auch viel Schwarzmalerei betrieben. Ein kleiner Rückblick auf die herausragenden Ereignisse in diesem Jahr sei uns an dieser Stelle aber gestattet. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit heute auch auf ein paar positive Dinge lenken, die im Jahr 2008 an der Börse auch zu beobachten waren. Wir wollen das Motto „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ einmal umkehren und nach den Lichtblicken im ablaufenden Börsenjahr suchen. kann es wirklich sein, dass das Undenkbare eintritt – dass die Republikaner im Senat respektive die Autogewerkschaft mit ihrer Weigerung, Lohnkürzungen zuzustimmen, die drei großen amerikanischen Autobauer scheitern lassen? Die ganze Region rund um Detroit an den Großen Seen würde wahrscheinlich lahmgelegt. Die Schockwellen für die Börse wären überhaupt nicht abzusehen. Falls dieser Fall wirklich eintritt, müssen wir uns auf einen kräftigen Absturz an den Weltbörsen vorbereiten, denn die psychologischen Folgen wären verheerend. Selbst die China-Börsen, die sich zuletzt wieder ganz gut entwickelt haben würden dann gen Süden tauchen.

Peking geht geschickter vor

Das Tauziehen in Washington zeigt, dass in der Krise alles nach dem Staat ruft – die Parallelen zum New Deal in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten wir ja schon besprochen. In China greift die Regierung ebenfalls beherzt ein, um die Wirtschaft anzukurbeln. Peking wird nicht zulassen, dass soziale Unruhen ausbrechen, weil die globale Rezession das Land trifft. Derzeit hat eindeutig die Stunde des Staates geschlagen.

Leser, die schon länger dabei sind, wissen, dass ich mich stets von den meisten chinesischen Staatskonzernen ferngehalten habe – zu träge, zu bürokratisch, zu korrupt. Nur wenn sie technologisch auf dem neuesten Stand sind, eine marktbeherrschende Stellung haben und über ein gutes Management verfügen, sind sie für uns hier bei China Strategy interessant. In Zeiten der Krise hat sich diese Strategie ausgezahlt: Staatliche Firmen sind zusehends interessant geworden, weil sie direkt auf Geldquellen der Regierung zugreifen können. Dies hat sich vor einigen Tagen einmal mehr bewahrheitet.
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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article

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